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Neubau & Haussanierung der Elektrik


Die Sanierung eines Hauses mit einer neuen Elektrik ist ein komplexes Projekt, das sowohl eine gründliche Planung als auch Fachkenntnisse erfordert, insbesondere wenn die Elektrik nicht den aktuellen Normen entspricht oder veraltet ist. Hier sind die grundlegenden Schritte, die bei einer solchen Sanierung zu beachten sind:

1. Planung und Vorabprüfung

  • Bestandsaufnahme: Bevor du mit der Sanierung beginnst, ist es wichtig, den Zustand der bestehenden Elektrik genau zu prüfen. Dazu gehören die Kabel, Steckdosen, Sicherungskästen und die gesamte Verkabelung.

  • Energiebedarf: Überlege dir, welche elektrischen Geräte und Systeme in Zukunft benötigt werden. Soll eine Photovoltaikanlage integriert werden? Wird mehr Strom für Elektrogeräte, Wärmepumpen oder E-Autos gebraucht?

  • Normen und Vorschriften: In Deutschland muss die Elektroinstallation nach den VDE-Normen (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) erfolgen. Ein Fachmann sollte sicherstellen, dass alle Arbeiten den aktuellen Sicherheitsvorgaben entsprechen.

2. Demontage der alten Elektroinstallation

  • Strom abschalten: Schalte den Strom ab, um sicherzustellen, dass keine Gefahr von elektrischen Schlägen besteht.

  • Entfernen alter Kabel und Dosen: Entferne alle alten Kabel, Steckdosen, Schalter und den Sicherungskasten, wenn sie nicht mehr den aktuellen Standards entsprechen.

  • Abbrucharbeiten: In manchen Fällen muss auch der Putz aufgebrochen werden, um neue Leitungen zu verlegen.

3. Verkabelung und Elektroinstallation

  • Neues Kabelnetz verlegen: Je nach Bedarf werden neue Kabel durch die Wände und Decken verlegt. Hierbei solltest du entscheiden, ob du Unterputz- oder Aufputzinstallation verwendest.

    Unterputzinstallation ist ästhetischer, aber aufwendiger, weil die Wände bearbeitet werden müssen. Aufputzinstallation ist schneller und weniger invasiv, wird aber sichtbarer.

  • Verteiler und Sicherungskasten: Der neue Sicherungskasten (Verteiler) sollte ausreichend Platz für die zukünftigen Stromkreise bieten. Es werden moderne Fi-Schutzschalter und Leitungsschutzschalter eingebaut, die den Betrieb sicherer machen.

  • Erden und Schutzleiter: Achte darauf, dass alle Steckdosen und Geräte korrekt geerdet sind. Der Schutzleiter ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

  • Steckdosen und Schalter: Plane, wo du Steckdosen und Schalter installieren möchtest. Denke an ausreichend Steckdosen in Küche, Wohnzimmer und anderen wichtigen Bereichen.

4. Montage und Verkabelung von Geräten

  • Beleuchtung: Überlege, wie die Beleuchtung im Haus künftig gestaltet wird. Möchtest du moderne LED-Leuchten, dimmbare Systeme oder smarte Beleuchtung installieren? Diese sollten gleich in der Planung berücksichtigt werden.

  • Spezialanschlüsse: Falls du spezielle Geräte wie Herd, Waschmaschine oder Trockner anschließen möchtest, müssen dafür entsprechende Starkstromanschlüsse verlegt werden.

  • Smart-Home-Systeme: Falls gewünscht, können auch smarte Systeme zur Steuerung der Heizung, Beleuchtung oder Sicherheit installiert werden.

5. Überprüfung und Test der Installation

  • Prüfung der Installation: Bevor die Stromversorgung wiederhergestellt wird, sollte ein Elektriker die Installation gründlich prüfen und sicherstellen, dass alles korrekt installiert wurde und keine Gefahrenquelle besteht.

  • Messung und Abnahme: Es werden Messungen zur Funktionsfähigkeit und Sicherheit durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Elektrik den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

6. Fertigstellung und Abschlussarbeiten

  • Verputzen und Verkleiden: Nach der Installation der Kabel und Leitungen können die Wände wieder verputzt oder verkleidet werden.

  • Anschlüsse und Inbetriebnahme: Sobald die Wandarbeiten abgeschlossen sind, werden Steckdosen, Schalter und Geräte angeschlossen.

  • Funktionstest: Teste alle Schalter, Steckdosen und Geräte, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß funktioniert.

7. Dokumentation

  • Schaltplan erstellen: Es ist wichtig, einen Schaltplan zu erstellen, der die gesamte Elektroinstallation dokumentiert. Dies erleichtert spätere Wartungsarbeiten oder Erweiterungen und ist auch bei einem Verkauf des Hauses hilfreich.

8. Abschlussinspektion

  • Abnahme durch den Elektriker: Lass die Arbeiten von einem Fachmann abnehmen, der die Qualität und Sicherheit der Elektroinstallation bestätigt.

Zusätzliche Tipps:

  • Elektriker beauftragen: Es ist unbedingt ratsam, einen qualifizierten Elektriker für die Installation zu beauftragen. Elektrische Arbeiten können gefährlich sein, wenn sie unsachgemäß ausgeführt werden.

  • Kosten: Die Kosten für die Sanierung können stark variieren, je nachdem, wie umfangreich die Arbeiten sind und wie viel an der bestehenden Elektroinstallation geändert werden muss.

  • Förderungen: Prüfe, ob es staatliche Förderungen oder Zuschüsse für die Sanierung und Modernisierung der Elektroinstallation gibt, besonders bei der Integration erneuerbarer Energien oder smarter Systeme.

Kiel

Kiel ist die Hauptstadt des Bundeslandes Schleswig-Holstein und eine bedeutende Hafenstadt im Norden Deutschlands. Sie liegt an der Ostsee, an der Kieler Förde, und hat rund 250.000 Einwohner. Als wichtiger Seehafen und maritimes Zentrum spielt Kiel eine zentrale Rolle in der Schifffahrt und in der deutschen Marinegeschichte.

Hier sind einige wichtige Aspekte von Kiel:
Maritimes Zentrum: Kiel ist vor allem für seinen Hafen bekannt, der sowohl für den Handel als auch für die Kreuzschifffahrt eine zentrale Bedeutung hat. Die Stadt ist außerdem Heimat der Kieler Werft, die Schiffe baut, und der deutschen Marine, die hier einen wichtigen Stützpunkt hat.

Kieler Woche: Eine der größten jährlichen Veranstaltungen in Kiel ist die Kieler Woche, das weltweit größte Segelsportereignis. Es zieht jedes Jahr Hunderttausende von Besuchern an und bietet neben dem Segeln auch ein buntes Kulturprogramm, Konzerte und Festivitäten.

Bildung und Wissenschaft: Kiel ist auch eine Universitätsstadt. Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist eine der ältesten Universitäten in Deutschland und hat besonders in den Bereichen Marineforschung, Meereswissenschaften und Ingenieurwissenschaften einen guten Ruf.

Kultur und Architektur: Die Stadt hat eine interessante Mischung aus historischer und moderner Architektur. Die Kieler Altstadt ist eher klein, aber charmant, mit alten Backsteinbauten und engen Gassen. Die St. Nikolaikirche und das Kieler Schloss sind einige der historischen Sehenswürdigkeiten.

Lebensqualität: Kiel ist eine lebendige Stadt mit einer hohen Lebensqualität. Durch die Lage am Wasser gibt es viele Möglichkeiten für Wassersport, Strandbesuche und Bootsfahrten. Zudem hat Kiel eine sehr gute Anbindung an andere Städte, auch nach Skandinavien, da es eine Fährverbindung nach Schweden und Dänemark gibt.

Kieler Förde: Die Kieler Förde, die die Stadt von der Ostsee trennt, ist ein markantes geographisches Merkmal. Das Gewässer ist besonders bei Seglern und Bootsfahrern beliebt und prägt das Stadtbild maßgeblich.

Die Stadt hat eine lockere, maritime Atmosphäre, die von ihrer Nähe zur See und ihrer Geschichte als Hafenstadt geprägt ist. Wenn du gerne am Wasser bist und den maritimen Flair magst, ist Kiel definitiv eine interessante Stadt!


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